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Die große Macht der kleinen Worte

Es gibt ein Wort mit nur vier Buchstaben, das sofort destruktiv und demotivierend wirkt.

Stellen Sie sich für einen Moment vor, Sie haben eine großartige Idee. Supergescheit – die Lösung eines hartnäckigen Problems. Begeistert erzählen Sie davon. Ihr Gegenüber lässt Sie kaum ausreden und kommentiert: „Es wäre ja schön, ABER wir haben keine Ressourcen dafür!“. Nun prüfen Sie, was das mit Ihrer Inspiration, Kreativität und Motivation macht.

Oder geben Sie einem lieben Menschen eine Rückmeldung: „Ich finde es ganz toll, wie Du Dich im Projekt eingesetzt hast, ABER wir müssen da noch einen Zahn zulegen, um das Ziel zu erreichen!“. Macht nicht das ABER die beabsichtigte Wertschätzung zunichte?

Im Verkauf, in der Führung und auch im übrigen Leben macht das ABER sehr viel kaputt, sabotiert Engagement und beschädigt sogar die Beziehungsqualität. Ein echter Killer! Dazu kommt, dass die meisten Menschen keine Ahnung davon haben, wie oft sie diese ABER im Dialog mit sich selbst und den Mitmenschen verwenden.

Dabei ist es ganz leicht, die selbe Aussage so zu formulieren, dass es ermutigt, anspornt und motiviert. Ersetzen Sie das ABER gegen ein UND! ABER trennt, UND verbindet. ABER führt in die endlose Problemorientierung, das UND in die kreative Lösungsorientierung. Was macht mehr Sinn, wenn es um Leistung, Wertschätzung, Engagement und Innovation geht?

„Ja, aber so einfach ist es nun doch wieder nicht!“ höre ich einige Leser denken. Genau, denn es ist eine ungünstige Angewohnheit! Zuerst braucht es das Bewusstsein, wann, wo, mit wem in welchen Situationen Sie Killerworte wie ABER, TROTZDEM oder DENNOCH verwenden. Dann haben Sie die Wahl, ob Sie künftig motivieren oder demotivieren wollen.

Meine Tipps, die sogar noch einen Buchstaben sparen:

  • Machen Sie ein Projekt daraus. Lassen Sie sich von Kollegen, der Familie oder Freunden unmittelbar sagen, wenn sie ein ABER verwendet haben. Eine Strichliste hilft dabei, ein objektives Resultat zu bekommen.
  • Die ABER sind zuerst im Denken und dann in der Sprache. Sobald Sie das ABER im Denken wahrnehmen, wählen Sie stattdessen das UND. Lassen Sie sich von den langfristigen Wirkungen überraschen.
  • Nutzen Sie als Erinnerung für Ihr Vorhaben Post-it Zettel an strategischen Stellen.
  • Für jedes UND, das Sie statt ABER verwenden, klopfen Sie sich auf die Schulter.
  • Sie sind nicht die einzige Person, die unter ABERITIS leidet. Die Spielkarten in der Abbildung sind ein wirkungsvolles, visuelles und haptisches Heilmittel und auch im Kollegen- und Familienkreis sehr wertvoll. Sie können über LUDOKI rezeptfrei bezogen werden.Schreiben Sie in den Kommentar, welche Erfahrungen Sie mit Killerworten machen und welche besseren Alternativen Sie entdeckt haben!

    Autor:

    Wolfgang Marschall Geschäftsführer und Miterfinder LUDOKI,

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